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Beratung ⋅ Diagnose ⋅ Therapie ⋅ Supervision

Informationen für Patienten und Eltern

Am Anfang steht die Frage: Was ist los?

In unsere Praxis kommen Kleinkinder, Kinder, Jugendliche in Begleitung ihrer Eltern und junge Erwachsene bis 21 Jahre. Und sie stellen Fragen: Was ist eigentlich los? Mit mir, mit meinem Kind?

Der erste hilfreiche und oft schon befreiende Schritt: Wir sprechen offen, objektiv und unvoreingenommen über Verhaltensauffälligkeiten oder seelische Probleme. Das schafft gegenseitiges Vertrauen.

Um alles gut einschätzen zu können, benötigen wir unbedingt alle Unterlagen, die wir Ihnen in der Mail mit der Terminbestätigung genannt haben.

Nur Sie entscheiden über Ihr Kind

Gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Kind suchen wir nach einem pragmatischen und erfolgversprechenden Weg. Das kann zum Beispiel eine umfassende Diagnostik, eine intensive Beratung oder eine längere Therapie sein.

Aber ganz unabhängig davon, was wir Ihnen aus fachlicher Sicht empfehlen: Es sind Vorschläge für Sie und Ihr Kind. Es bleibt Ihre Entscheidung.

Wenn Sie eine Diagnostik wünschen, sind dazu je nach Umfang einige Termine erforderlich und Sie müssen öfter zu uns kommen.

Krankheits­bilder und Verhaltens­auffällig­keiten

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie befasst sich mit psychischen, psychosomatischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen, den psychischen und sozialen Auffälligkeiten bei Säuglingen, Kleinkindern, Schulkindern, Heranwachsenden und jungen Erwachsenen.

Fast alle seelischen Erkrankungen, die es im Erwachsenenalter gibt, können auch schon bei Kindern auftreten. Sie zeigen sich allerdings auf andere Weise und nehmen oft einen anderen Verlauf.

Auch entwicklungsbedingte und spezifische neurologische Probleme können zu Verhaltensauffälligkeiten führen.

Hier finden Sie eine Auswahl an Problembereichen, mit denen Sie sich mit Ihrem Kind an uns wenden können.


Krankheiten-Übersicht

  • Adipositas
  • ADHS
    Aufmerksamkeit-Defizit-Störung: Leitsymptome sind verminderte Konzentrationsfähigkeit und Daueraufmerksamkeit, erhöhte Impulsivität, Probleme bei der Regulation der inneren Wachheit, also träumerisch, verlangsamt oder gesteigerter Bewegungsdrang oder situativ abhängig beides.
  • Aggressionen
  • Agoraphobie
  • Akute Belastungs­störungen
    Leitsymptome sind u. a. Gefühl der Betäubung, Angst, Depression, Verzweiflung, Rückzug als Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine außergewöhnliche Bedrohung, die nach wenigen Stunden oder Tagen abklingen.
  • Alkohol­konsum
  • Alkohol­missbrauch
    Leitsymptome sind der Zwang, eine Substanz, die auf das Gehirn wirkt, immer wieder zu konsumieren, eine Gewöhnung an die Substanz, Kontrollverlust und Entzugserscheinungen bei Abstinenz.
  • Alpträume
  • Ängste
    Angststörungen/Phobie: Leitsymptom ist eine übermäßige Angst in normalerweise ungefährlichen Situationen oder vor ungefährlichen Gegenständen.
  • Anorexie
  • Anpassungs­störung
  • Asperger-Autismus
  • Autismus
    Leitsymptome sind u. a. beeinträchtigte soziale Interaktion und Kommunikation mit sich wiederholenden, stereotypen Verhaltensweisen und Interessen und starker Verhaftung in Ritualen.
  • Beziehungs­störung
  • Bindungs­störung
  • Bipolare Störung
  • Borderline-Störung
  • Bulimie
  • Burn-out
  • Cannabis­konsum
  • Computer­sucht
  • Depressionen
    Leitsymptome sind dauerhafter Verlust an Freude und Interessen, Symptome altersabhängig, tritt auch schon im Kleinkindalter auf mit erhöhter Irritabilität, Verzögerung der motorischen Entwicklung und Sprachentwicklung, gestörtem Essverhalten, Schlafstörungen, Spielunlust.
  • Drogen­missbrauch
    Leitsymptome sind der Zwang, eine Substanz, die auf das Gehirn wirkt, immer wieder zu konsumieren, eine Gewähnung an die Substanz, Kontrollverlust und Entzugserscheinungen bei Abstinenz.
  • Einkoten
    Enkopresis: Leitsymptom ist das Absetzen von Kot an nicht vorgesehener Stelle ab einem Entwicklungsalter von mehr als 4 Jahren.
  • Einnässen
    Enuresis: Leitsymptom ist unwillkürlicher Harnabgang ab einem Altern von 5 Jahren mehrmals pro Woche.
  • Entwicklungs­verzögerungen
    Leitsymptom ist eine nicht altersgemäße Entwicklung in Teilbereich bei ansonsten unauffälliger Entwicklung und geistigen Fähigkeiten.
  • Ess­störungen
  • Ess-Brech-Sucht
    Bulimie: Leitsymptome sind Heißhungerattacken mind. 2x pro Woche über 3 Monate hinweg, (nicht zwingend) mit Erbrechen, Gewichtsschwankungen mit Unter-, Normal- oder Übergewicht.
  • Familiäre Probleme
  • Gefühls­schwankungen
  • Geistige Behinderung mit Verhaltens­störung
  • Generalisierte Ängste
  • Geschlecht­sidentitäts­störungen
  • Geschwister­konflikte
  • Gewalt­erfahrungen
  • Halluzina­tionen
  • Hochbegabung
  • Hyper­kinetische Störung
    Anderer, inzwischen wissenschaftlich überholter, Name für das Krankheitsbild ADS/ADHS.
  • Intelligenz­minderung
  • Isolierte Rechtschreib­störung
  • Kleptomanie
  • Klaustro­phobie
  • Konzentrations­störungen
  • Körperliche Beschwerden ohne körperliche Grundlage
  • Lern- und Leistungs­störungen
  • Lese-Rechtschreib-Störung
    Legasthenie: Leitsymptom ist eine unter dem zu erwartenden Niveau liegende Lese- und /oder Rechtschreibfähigkeit bei ausreichender schulischer Unterrichtung und normalen geistigen Fähigkeiten. Es darf keine Sinnesbeeinträchtigung vorliegen.
  • Manie
  • Medienspiel­sucht
  • Messie-Verhalten
  • Migräne
  • Motorische Probleme
  • Magersucht
    Anorexie: Leitsymptom ist Untergewicht unter einem Body-Mass-Index (BMI) von 17,5, das nicht durch schwere körperliche Erkrankung bedingt ist.
  • Mutismus
  • Nachtschreck
  • Oppositio­nelles Verhalten
  • Pavor nocturnus
  • Pathologisches Spielen
  • Persönlichkeits­störungen
  • Phobien
  • Posttraumatische Belastungs­störung
    Leitsymptome sind u. a. wiederholte, intensive Erinnerung oder Träume eines traumatischen Ereignisses oder eine emotionale Unter- oder Übererregbarkeit nach einem belastenden Ereignis oder einer außergewöhnlichen Bedrohung.
  • Psychosen
    Leitsymptome sind Veränderung des Körpergefühls, der Sinneswahrnehmung und der Persönlichkeit. Erste Anzeichen können sozialer Rückzug, Leistungsknick, Antriebs- und Interessenverlust, Stimmungsveränderungen sein.
  • Rechenstörung
    Dyskalkulie: Leitsymptom ist eine unter dem zu erwartenden Niveau liegende Rechenfähigkeit bei ausreichender schulischer Unterrichtung und normalen geistigen Fähigkeiten. Es darf keine Sinnesbeeinträchtigung vorliegen.
  • Ruhelosigkeit
  • Rückzug
  • Schizo­phrenie
  • Schlaf­störungen
  • Schmerz­syndrome
  • Schreistörung im Babyalter
  • Schulängste
  • Schulverwei­gerung
  • Selbstmord­gefährdung
  • Selbstver­letzendes Verhalten
  • Sexuelle Störungen
  • Soziale Unsicherheit
  • Sprach­schwierig­keiten
  • Sprech­verweigerung
    Mutismus, Leitsymptom ist die Verweigerung des Kindes in einigen, selten in allen Situationen zu sprechen, nachdem die Sprachentwicklung an sich abgeschlossen ist. In manchen Situationen wird fast unauffällig gesprochen.
  • Stimmungs­schwankungen
  • Störung des Sozial­verhaltens
    Leitsymptom ist eine wiederholende und andauernde gröbste Verletzungen sozialer Normen, bezogen auf das Alter des Kindes mit kriminellem, aggressivem oder aufsässigem Verhaltens.
  • Stottern
  • Sucht
  • Tic-Störung
    Leitsymptome sind sich wiederholende, plötzliche, schnelle, voübergehende Bewegungen oder Laute wie Räuspern, die jedoch im Schlaf und tiefer Entspannung nicht auftreten.
  • Tourette-Syndrom
  • Traumatisierung
  • Tremor
  • Trennungsangst
  • Übergewicht
    Adipositas, Leitsymptom ist Übergewicht über einem Body-Mass-Index (BMI) von 25, das nicht durch schwere körperliche Erkrankung bedingt ist.
  • Umschriebene Entwicklungsstörungen
  • Untergewicht
  • Unsicherheit
  • Unruhe
  • Verhaltens­probleme
  • Versagens­angst
  • Verschlossen­heit
  • Wasch­zwang
  • Wahnvorstel­lungen
  • Weglaufen
  • Wutanfälle
  • Zwänge
    Leitsymptome sind wiederkehrende stereotype Gedanken und/oder Handlungen, die als quälend und sinnlos erlebt werden.

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Optimisten

PNAS 116, (37), S.: 18357-18362 , 10.September 2019

Bereits in den späten 1980er Jahren hatten die sogenannten „White-hall Studien“ gezeigt, dass Menschen, die zur Schwermut neigen und chronisch unzufrieden sind, öfter erkranken und weniger lange leben als zuversichtliche Gleichaltrige.

Eine aktuelle Studie von der Arbeitsgruppe im Lewina Lee von der Harvard Universität in Boston wurden mehr als 70.000 Menschen untersucht. Es zeigte sich, dass Frauen wie Männer, die optimistisch sind, eine 11 bis 15 Prozent höhere Lebenserwartung haben als die Menschen, die zum Pessimismus neigen.

Optimisten schütten unter Belastung viele Stresshormone aus, der Blutdruck steigt, die Gefühle werden mehr beachtet und das Immunsystem wird in Alarmbereitschaft versetzt. Der Organismus optimistischer Menschen ist jedoch besser in der Lage, die Erregungssituationen zu entschärfen.

Optimismus ist also der wesentliche Faktor für ein gesundes langes Leben.